Bestes Longboard – HIER bist Du richtig!

Auf die Frage „Wie finde ich mein bestes Longboard?“ wirst du in der großen Szene vermutlich kaum eine klare Antwort erhalten. Wir wollen dir trotzdem dabei helfen, unter welchen Kriterien du ein geeignetes Longboard für Anfänger erkennst und stellen dir anschließend drei Modelle im Kompakt-Überblick vor, die sich unserer Meinung nach für Einsteiger bewährt haben.

In unseren Gesprächen mit Jugendlichen, die in ihrer Freizeit gerne Longboard fahren, haben sich viele Eigenschaften herauskristallisiert, die sie beim Longboard Kauf beachtet haben oder zum Teil auch hätten beachten sollen. Das bezieht sich neben dem Preis auch auf die Funktionalität des Longboards sowie die einzelnen Komponenten. Die wichtigsten Erkenntnisse, um ein bestes Longboard für dich zu finden, haben wir in diesem Artikel für dich zusammengetragen.

Was willst du wirklich mit deinem Longboard anstellen?

In letzter Zeit haben wir häufiger von Leuten gehört, dass ihr erstes Longboard in der Regel ganz cool war. Zu Beginn wussten sie aber nicht, mit welchem Typ Longboard man am besten die jeweiligen Aktivitäten durchführen kann. Daher ist es tendenziell eher nicht ihr bestes Longboard gewesen. Daher ist es vor dem Longboard Kauf besonders wichtig, zwischen den Board-Arten zu vergleichen und sich die Unterschiede bewusst zu machen. Nur mit diesem Schritt wird es möglich sein, dein bestes Longboard auch zu finden. Zunächst gehen wir auf die Verwendungsabsicht ein:

  • Carving Longboards: Mit dem Carving verbindet man in den meisten Fällen auch das Cruising. Wenn du in erster Linie smooth und flexibel durch die Straßen in deiner Gegend herumfahren möchtest, wird diese Variante dein bestes Longboard sein. Dabei sollten das Tricksen und hohe Geschwindigkeiten nicht deinen primären Interessen entsprechen, da du dann mit anderen Longboard Typen besser bedient bist.
  • Freeride Longboards: Innerhalb der Community und auch auf vielen anderen Ratgeber-Portalen werden Freerider gerne mal als bestes Longboard für die Vorstufe zum Downhill Longboard bezeichnet. Ein Freeride Board würde für dich dann in Frage kommen, wenn du mit dem Board auch gerne mal höhere Geschwindigkeiten erreichen möchtest und mithilfe der Nose- und Tailkicks einige Tricks üben möchtest.
  • Mini-Longboards: Diese kompakte Bauweise greift auf die positiven Eigenschaften eines gewöhnlichen Longboards zurück. Bezüglich der Größenordnung ist es aber eher den Skateboards zuzuordnen. Ein Mini-Longboard gilt allgemein als bestes Longboard, wenn dir stabiler Halt auf der Straße und flexibles Fahren sehr wichtig sind. Solltest du außerdem eher zu den schmaleren oder kleineren Menschen gehören, wäre das Mini-Board ebenfalls eine gute Wahl. Klicke hier, um in unserem Artikel zu Mini-Longboards mehr Informationen zu erhalten.

Die Downhill Boards haben wir aus dieser Auswahl bewusst herausgenommen, da es unserer Ansicht nach eher kein Longboard für Anfänger ist. Hierfür bedarf es einiger Übung und Erfahrung, da Downhill durch die sehr hohen Geschwindigkeiten nicht unterschätzt werden darf. Wenn dich dieser Longboard-Typ reizen sollte, wäre als Einsteiger die Wahl eines Freeride-Longboards zunächst ratsamer.


Wie wichtig der Preis tatsächlich ist

Bestes LongboardEgal ob in Facebook-Gruppen, Foren oder in der persönlichen Diskussion mit Gleichgesinnten: Beim Preis für ein gutes Anfänger Longboard sind sich nicht immer alle einig. Auch wir können dir im Prinzip nur unsere subjektive Meinung durch unsere Erfahrungen mit Longboards mitteilen. Trotzdem möchten wir dir ein Zahlen mit an die Hand geben, sodass du nicht weiterhin im Dunkeln stehen musst.

Mittlerweile werden Longboards sowohl online als auch offline zu Discountpreisen und als bestes Longboard verkauft. Vor allem im Bereich der Mini-Longboards gibt es viele Decks, die nur aus Plastik bestehen. Viele deklarieren die „Billig-Longboards“ als solche, die weniger als 100€ kosten. Diese Behauptung deckt sich größtenteils mit unseren Erfahrungen und auch mit den Gesprächen.

Solche Longboards kaufst du in der Regel nach kurzer Zeit zweimal. Das kann daran liegen, dass die Komponenten schlichtweg von eher geringer Qualität sind und daher leicht kaputtgehen. Alternativ ist das Setup auch einfach nicht optimal eingestellt. Somit verliert man meistens den Spaß am Longboard fahren oder kauft sich teuer ein neues.

Der krasse Kontrast dazu sind die „Premium“-Modelle, die meistens im Bereich von circa 300 Euro und darüber liegen. Eingefleischte Longboard-Veteranen werden dir solche Bretter aller Voraussicht nach als bestes Longboard empfehlen, wenn es um den langfristigen Zeithorizont geht. Und hier kommt schon der Knackpunkt:

Mache dir was bewusst, was du wirklich willst!

Wenn du als Anfänger ein Longboard suchst, ist es nicht absolut sicher, dass Longboard fahren auch tatsächlich das richtige Hobby für dich ist. Möglicherweise fährst du 2-3 Mal und musst dann ernüchternd feststellen, dass dir das Ganze kein Spaß macht und du zum Beispiel doch lieber wieder auf das Fahrrad umsteigst. Und an dieser Stelle ist es gerade als Jugendlicher sehr ärgerlich, wenn du das Board vielleicht sogar von deinem hart erarbeiteten Taschengeld kaufst und es dann nur im Keller herumsteht, weil dir die Lust darauf vergangen ist.

Aus diesem Grund raten wir und auch viele andere Profis dir dazu, in Bezug auf den Preis die goldene Mitte zu wählen. Diese goldene Mitte definieren wir mit einer Preisspanne zwischen 130 und 200 Euro. Eine große Zahl an Herstellern bietet seine Boards in diesem Preissegment an. Die verwendeten Komponenten sind auch bei diesen Modellen qualitativ hochwertig. Bei der goldenen Mitte kann es allerdings passieren, dass die Boards nicht die allerlängste Lebensdauer haben.

In der Regel wird das Board aber deine Anfängerphase und auch Teile des Fortgeschrittenen-Status überdauern.  Beim nächsten Longboard Kauf kannst du dich dann am Premium-Bereich orientieren, um dein bestes Longboard zu finden. Voraussetzung ist natürlich, dass du dranbleibst und auch langfristig Spaß mit Longboard fahren hast. 


Die unverzichtbaren Eigenschaften für dein Longboard Setup

Das passende Setup für dein bestes Longboard hängt natürlich davon ab, für welchen Board Typ man sich letztlich entschieden hat. Die Eigenschaften eines Cruiser-Longboards sollten zum Beispiel eher andere sein als die eines Downhill-Boards und umgekehrt. Wir zeigen dir, auf was beim Longboard für Anfänger geachtet werden muss:

Das Deck eines Anfänger Longboards sollte einen tiefen Schwerpunkt und eine leichte Concave (also Aufbiegung an der Seite) haben. Der niedrige Schwerpunkt sorgt dafür, dass sich das Board leichter pushen lässt, was Anfängern den Einstieg erleichtert. Diese Eigenschaft wird grundlegend durch eine Drop-Through-Montage erreicht. Dein bestes Longboard für diesen Typ sollte außerdem ein eher geringes Flex haben, um somit eine möglichst ruhige Fahrweise zu gewährleisten.

Auf die Feinheiten kommt es an…

Eine mittlerweile typische Achse bei den meisten Longboards ist eine 180mm Reverse Kingpin Achse (RKP). Damit ist es aber bei der Auswahl meistens nicht getan: Bei der Achse kommt es nämlich auch auf die Qualität der Lenkgummis (Fachbegriff: Bushings) an. Erst durch sie wird ein geschmeidiges Lenken mit dem Longboard möglich. Werden hier Abstriche an der Qualität gemacht, wird dein Longboard außer geradeaus fahren nicht viel zustande bringen. Achte beim Kauf der Achsen daher auf die Modelle von Paris Trucks, Bolzen Trucks oder Bear Trucks. Diese haben in der Regel sehr gute Bushings verbaut.

Bei den Rollen eines Anfänger Longboards sind die grundlegenden Kriterien zunächst einmal Größe und Härte. Die Härte von Wheels bemisst sich in Durometer und sollte für ein Einsteiger-Modell zwischen 78A und 82A liegen. Dabei gilt: Je härter die Rollen, desto schneller machen sich Unebenheiten im Asphalt bemerkbar. Je weicher sie sind, desto schneller verformen die Rollen und haben in der Folge eine kürzere Lebensdauer.

In Bezug auf die Größe gelten für ein bestes Longboard die Faustregeln: Große Rollen haben längere Laufzeit mit schwierigerem Push-Vorgang; kleine Rollen lassen sich leichter pushen aber laufen nicht so lange. Bei den Kugellagern kann man keine pauschale Aussage treffen, ob zum Beispiel ABEC-9 besser als ABEC-3 ist. Hier kommt es auf die Qualität der Verarbeitung an. Ein Fachmann im lokalen Skate-Shop ist da oftmals die beste Anlaufstelle. Bei der Wahl eures Longboards könnt ihr euch aber merken: Mit einem guten ABEC-5 Kugellager macht ihr meistens nichts falsch.


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